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Schulungen · KI-Champions

KI-Champions-Programm: Bauen Sie Ihr eigenes internes KI-Team auf

Ihre Leute wissen längst, wo die Arbeit wehtut. Wir machen 20 bis 30 von ihnen zu KI-Champions, die selbst bauen, und bringen das Beste davon bis in die Produktion.

Fast jedes große Unternehmen hat inzwischen ChatGPT, Copilot oder Claude im Haus. Kaum etwas davon berührt die Systeme, auf denen das Geschäft läuft. Ein paar Begeisterte haben etwas Kluges gebaut, auf einem Laptop, den sonst niemand sieht, und die IT weiß nicht, was wo läuft und wer zuständig ist, wenn es ausfällt.

Die Geschäftsführung soll eine KI-Strategie vorlegen und hat als Antwort nur den nächsten Workshop. Dabei sind die Leute, die diese Lücke schließen können, längst bei Ihnen angestellt. Ein KI-Champions-Programm gibt ihnen Werkzeuge, Zeit und einen Weg in den Betrieb.

Das KI-Champions-Programm in sechs Schritten

Ein KI-Champions-Programm bildet Mitarbeiter aus den Fachbereichen aus, die KI-Anwendungsfälle in ihren Abteilungen finden, selbst bauen und verbreiten. Im KI-Champions-Programm von Specialty Tokens sind das 20 bis 30 Freiwillige. Die Reihenfolge ist in jeder Organisation gleich, die Tiefe bestimmen Sie.

SchrittWas passiertErgebnis
1. BestandsaufnahmeWir sehen uns Systeme, Daten und Prozesse an, dazu die KI-Experimente, die schon im Verborgenen laufen, und die Regeln von IT und Rechtsabteilung.Eine Karte der ersten Chancen und ihrer Grenzen
2. Tools anbinden, vor Ort startenDie freigegebenen KI-Tools werden mit den Systemen verbunden, die Ihre Teams nutzen. Das Programm läuft bei Ihnen, an Ihren Prozessen.Freigegebene Tools, verbunden mit Ihren Systemen
3. Champions ausbilden20 bis 30 Freiwillige lernen, Automatisierungen und Agenten für ihre eigenen Prozesse zu bauen.In jeder Abteilung jemand, der mit KI baut, nicht nur promptet
4. Anwendungsfälle sammelnDie Champions sammeln Anwendungsfälle, bewerten sie nach Aufwand, Risiko und Nutzen, jeweils mit Verantwortlichem, und bauen die ersten selbst.Ein bewertetes Portfolio statt eines Strategiepapiers
5. In Produktion bringenUnsere Entwickler bauen die stärksten Fälle sauber, sichern sie ab, dokumentieren sie und übergeben sie Ihrer IT.Lösungen im Betrieb, die Ihre IT besitzt
6. WeiterführenSie hören nach der Befähigung auf, oder wir professionalisieren die Gruppe zu einem dauerhaften internen KI-Team.Ein Programm, das Sie ausbauen oder ganz übernehmen

Die Schritte 1 bis 4 bilden die Befähigung, für Unternehmen, die die Fähigkeit im Haus wollen und selbst weitermachen. Mit den Schritten 5 und 6 wird daraus das Gesamtprogramm. Alles, was gebaut wird, gehört Ihnen: keine Gebühren pro Nutzer, keine Abhängigkeit von uns.

Welche Arten von KI-Champions-Programmen es gibt

Wer in Österreich oder Deutschland ein Champions-Programm sucht, trifft auf vier Typen von Angeboten. Offenlegung: Specialty Tokens ist einer der Anbieter und hat diese Seite geschrieben. Die Hersteller-Beispiele haben wir auf deren eigenen Seiten geprüft (Stand Oktober 2026).

TypBeispielStärkePasst, wennPasst nicht, wenn
Offene CommunityChampions-Community der OpenAI AcademyWebinare, Materialien und Austausch mit Champions anderer UnternehmenIhre Champions Impulse und Austausch suchenSie Ausbildung an Ihren eigenen Systemen brauchen
Hersteller-ProgrammMicrosoft 365 Champion Program; OpenAI Champion Network (nur für Kunden von ChatGPT Enterprise)Materialien und Experten direkt vom Hersteller des ToolsEin Tool gesetzt ist und Sie dessen Nutzung steigern wollenMehrere Tools im Einsatz sind oder Systeme angebunden werden sollen
Schulungsanbieter mit ZertifikatSeminare, Inhouse-Kurse, E-LearningStrukturierte Inhalte, dokumentierter Abschluss, skaliert auf viele MitarbeiterSie Grundkompetenz in der Breite aufbauen und nachweisen wollenLösungen gebaut werden und in den Betrieb gehen sollen
Programm mit Umsetzung bis in die ProduktionSpecialty TokensChampions bauen auf Ihren Systemen, die besten Lösungen gehen an Ihre ITEin Sponsor Zeit für 20 bis 30 Freiwillige freihält und Ihre IT Lösungen übernehmen willSie vor allem eine günstige Grundschulung für alle Mitarbeiter suchen

Die Typen schließen sich nicht aus. Die Hersteller-Communitys sind eine gute Ergänzung für jede Champions-Gruppe. Und wenn Ihre Belegschaft zuerst ein gemeinsames Grundverständnis braucht, ist eine KI-Kompetenz-Schulung oder ein KI-Workshop der bessere Start als ein Champions-Programm.

Wer KI-Champions werden sollte

Champions, anderswo auch KI-Multiplikatoren, KI-Botschafter oder KI-Power-User genannt, melden sich freiwillig und kennen einen Prozess gut: aus Finanzen, Vertrieb, Operations, HR und Kundenservice. Entscheidend sind Neugier und eine Führungskraft, die ihnen Zeit freihält. Eine Mischung aus Abteilungen sorgt dafür, dass die Anwendungsfälle aus dem ganzen Unternehmen kommen.

Dazu kommt ein Sponsor mit Mandat, etwa die IT-Leitung, ein Chief AI Officer, die Geschäftsführung oder ein Vorstandsmitglied. Der Sponsor schützt die Zeit der Gruppe und entscheidet, welche Anwendungsfälle in Produktion gehen.

Was KI-Champions technisch lernen

KI-Champions brauchen keine Programmierkenntnisse. Im Kern bilden wir Citizen Developer aus: Fachleute, die mit Low-Code-Werkzeugen eigene Lösungen bauen, innerhalb der Regeln Ihrer IT. Geschult wird in den Tools, die Ihr Unternehmen freigegeben hat.

  • KI-Agenten erstellen: Assistenten und Agenten mit Anweisungen, Wissen und Werkzeugen, in Copilot Studio, ChatGPT oder Claude.
  • Workflows automatisieren: wiederkehrende Abläufe mit Auslösern, Schritten und Zeitplänen, etwa in Power Automate.
  • Systeme anbinden: ERP, CRM oder DATEV über das Model Context Protocol (MCP), einen offenen Standard für die Verbindung von KI-Anwendungen mit externen Systemen, und über APIs. Die Verbindungen richten wir vorab ein.
  • Wissen nutzen: Projekte und eigene Assistenten, in denen Dokumente, Richtlinien und Anweisungen einer Abteilung zusammenliegen.
  • Qualität und Datenregeln: Ergebnisse prüfen, Fehler erkennen und wissen, welche Daten in welches Tool dürfen.
  • Übergabe an die IT: einen Anwendungsfall so dokumentieren, dass er in Produktion gehen kann, mit Verantwortlichem und erwartetem Nutzen.

Wie das aussieht: TimeTac und Speedinvest

Bei TimeTac hat das Marketing- und Growth-Team nach einem KI-Enablement-Workshop und mit einer internen KI-Plattform zehn Automatisierungen live gebracht: 117 Durchläufe in drei Wochen, 54 davon ohne dass jemand einen Knopf drückt. Im Team arbeiten keine Entwickler. Bei Speedinvest, einem paneuropäischen VC, haben wir Team für Team befähigt und das Affinity-CRM sowie das ERP des Fonds angebunden; die Automatisierung des Dealflow-Postfachs spart geschätzt 10 bis 20 Stunden pro Woche. Das Champions-Programm bildet 20 bis 30 solcher Leute auf einmal aus.

KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act

Art. 4 des EU AI Act gilt seit dem 2. Februar 2025. Der Digital-Omnibus zur KI, Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat ihn neu gefasst: Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung von KI-Kompetenz zu unterstützen. Die Pflicht bleibt. Eine Gruppe, die an eigenen Prozessen mit KI baut, mit festgehaltener Schulung und Governance, ist ein praktischer Baustein dafür. Das ist keine Rechtsberatung. Mehr dazu auf der Seite zur KI-Kompetenz-Schulung.

Alle Schulungsformate finden Sie unter KI-Schulung für Unternehmen, die englische Fassung dieser Seite unter AI Champions Program. Wenn Sie ein Programm für Ihr Unternehmen planen: Sprechen Sie mit uns.

Was Sie bekommen

  • 20 bis 30 Freiwillige aus dem Fachbereich

    Finanzen, Vertrieb, Operations, HR, Kundenservice: Die Champions kennen ihre Prozesse und brauchen keine Programmierkenntnisse, nur Neugier und eine Führungskraft, die ihnen Zeit gibt.

  • Gebaut wird auf Ihren echten Systemen

    Die freigegebenen KI-Tools werden vorab mit Ihren Systemen verbunden. Jede Übung ist echte Arbeit, und was die Champions lernen, ist das, was sie danach ausliefern.

  • Technische Module statt Prompt-Kurs

    Die Champions lernen, Agenten zu erstellen, Workflows zu automatisieren und Systeme anzubinden, etwa mit Copilot Studio, Power Automate, ChatGPT oder Claude.

    Copilot-Studio-Schulung
  • Bis in die Produktion, übergeben an Ihre IT

    Unsere Entwickler bauen die stärksten Anwendungsfälle sauber, sichern sie ab, dokumentieren sie und übergeben sie Ihrer IT. Nichts bleibt ein Prototyp auf einem Laptop.

  • Nur einen Workshop gesucht?

    Wenn es zunächst um eine Schulung für Teams oder Führungskräfte geht, finden Sie die Formate in unserer Übersicht zur KI-Schulung für Unternehmen.

    KI-Schulung für Unternehmen
01Leadership

Founders who still build

Nik and Thomas bring the experience of building companies to the work of changing them. Today, they lead Specialty Tokens across engineering, products, education, and community.

Portrait of Nik Redl

Nik Redl

Director

Engineer and founder. Former Chief of Staff at Soona, founder and CEO of Mokker, grown to over one million users before its acquisition.

At Specialty Tokens, Nik works with teams on the problems they want AI to solve, from the first working session to the engineering and workshops that bring it into everyday use.

He studied Industrial Engineering and Mechanical Engineering at the Technische Universität Wien, speaks German and English, and is a keen golfer.

LinkedIn
Portrait of Thomas Schlossmacher

Thomas Schlossmacher

Director

Builder, operator and educator. Founder of Agentbase in San Francisco and former CPO of New Software. Teaches AI online to more than 75,000 subscribers.

Before Specialty Tokens, Thomas founded Agentbase, a San Francisco managed agent platform, and was CPO of New Software, a venture-backed revenue operations platform for ERP systems. Earlier, he worked at Corecam Family Office.

He studied Mandarin Chinese at the University of Ottawa, speaks German and English, and is a former track and field athlete.

LinkedIn

FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein KI-Champions-Programm?

Ein KI-Champions-Programm bildet eine Gruppe von Mitarbeitern aus dem ganzen Unternehmen aus, die KI-Anwendungsfälle in ihren Abteilungen finden, bauen und verbreiten. Andere Namen für die Rolle sind KI-Multiplikatoren, KI-Botschafter oder KI-Power-User. Bei Specialty Tokens sind es 20 bis 30 Freiwillige, überwiegend ohne technischen Hintergrund. Sie bauen Automatisierungen und Agenten auf den echten Systemen des Unternehmens, und die stärksten Anwendungsfälle gehen in Produktion und an die IT.

Wie baut man ein KI-Champions-Programm im Unternehmen auf?

In sechs Schritten: 1. Bestandsaufnahme von Systemen, Daten, Prozessen und bestehenden KI-Experimenten. 2. Freigegebene KI-Tools mit den eigenen Systemen verbinden. 3. Eine freiwillige Gruppe von Champions aus mehreren Abteilungen ausbilden, an echten Prozessen. 4. Anwendungsfälle sammeln und nach Aufwand, Risiko und Nutzen bewerten, jeweils mit Verantwortlichem. 5. Die stärksten Fälle auf Produktionsniveau bauen und an die IT übergeben. 6. Entscheiden, ob die Gruppe zu einem dauerhaften internen KI-Team wird. Dazu braucht es einen Sponsor mit Mandat, der die Zeit der Gruppe schützt.

Was lernen KI-Champions, und brauchen sie Programmierkenntnisse?

KI-Champions brauchen keine Programmierkenntnisse. Sie arbeiten als Citizen Developer mit Low-Code-Werkzeugen. Im Programm von Specialty Tokens lernen sie in Modulen: KI-Agenten erstellen (in Copilot Studio, ChatGPT oder Claude), Workflows automatisieren (etwa mit Power Automate), Systeme wie ERP, CRM oder DATEV über MCP und APIs nutzen, Wissen in Projekten bündeln, Ergebnisse prüfen, Datenregeln einhalten und Anwendungsfälle für die Übergabe an die IT dokumentieren. Die technische Anbindung der Systeme richtet Specialty Tokens vorab ein.

Welche Arten von KI-Champions-Programmen gibt es?

Es gibt vier Typen. Offene Communitys wie die Champions-Community der OpenAI Academy bieten Webinare und Austausch. Hersteller-Programme wie das Microsoft 365 Champion Program oder das OpenAI Champion Network (nur für Kunden von ChatGPT Enterprise) unterstützen die Einführung eines bestimmten Tools. Schulungsanbieter mit Zertifikat bauen Grundkompetenz in der Breite auf und dokumentieren sie. Programme mit Umsetzung bis in die Produktion, wie das von Specialty Tokens, lassen Champions auf den eigenen Systemen bauen und bringen die besten Lösungen in den Betrieb. Viele Unternehmen kombinieren mehrere Typen.

Hilft ein KI-Champions-Programm bei Art. 4 des EU AI Act?

Es unterstützt dabei. Art. 4 des EU AI Act gilt seit dem 2. Februar 2025. Der Digital-Omnibus zur KI, Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, hat ihn neu gefasst: Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung von KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen. Die Pflicht bleibt bestehen. Eine Champions-Gruppe, die an den eigenen Prozessen mit KI baut, mit festgehaltener Schulung und Governance, ist ein praktischer Baustein dafür. Das ist keine Rechtsberatung; den genauen Umfang sollte Ihre Rechtsabteilung bestätigen.

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